The­ra­pie für Erwachsene

Die logo­pä­di­sche The­ra­pie fin­det in der Regel ein- bis zwei­mal wöchent­lich statt.
Eine The­ra­pie-Ein­heit beträgt im All­ge­mei­nen 45 Minu­ten. Manch­mal sind Ein­hei­ten von 60 Minu­ten sinnvoll.

In Ein­zel­fäl­len wer­den auch täg­li­che Inten­siv-The­ra­pien durch­ge­führt.
Wenn Sie – z. B. nach Schlag­an­fall – nicht mehr mobil sind, kön­nen wir Sie auch im Rah­men eines Haus­be­suchs behandeln.

Für jede Art von Behand­lung ist eine Heil­mit­tel-Ver­ord­nung des Arz­tes (Haus­arzt, Kie­fer­or­tho­pä­de, Neu­ro­lo­ge, HNO-Arzt, Pho­nia­ter) erfor­der­lich. 
Bit­te beach­ten Sie, dass für erwach­se­ne Pati­en­ten eine Rezept­ge­bühr von 10 Euro sowie 10% des Rezept-Wer­tes als Eigen­an­teil anfallen.

Arti­ku­la­ti­ons­stö­run­gen

Auch bei Erwach­se­nen ist die Behand­lung der Arti­ku­la­ti­on (z.B. Lis­peln) mög­lich. Dabei bekom­men Sie geziel­te Hil­fe­stel­lun­gen, damit Sie den betref­fen­den Laut kor­rekt bil­den kön­nen. Es fol­gen Übun­gen zum Ein­satz des Lau­tes in Wort, Satz und frei­em Spre­chen sowie Auf­ga­ben zum Spre­chen in Stress-Situa­tio­nen (z. B. Vor­trag, Tele­fo­nie­ren, Rekla­ma­ti­on etc.).

Neu­ro­lo­gi­sche Sprach- und Sprechstörungen

(Apha­sie, Apra­xie, Dysarthrophonie) 

Nach neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen, Schä­del-Hirn-Ver­let­zun­gen oder Schlag­an­fall kön­nen die sprach­li­chen Fähig­kei­ten ein­ge­schränkt sein. Unser Haupt­ziel ist die Wie­der­her­stel­lung einer zufrie­den­stel­len­den Ver­stän­di­gung im All­tag (Spre­chen, Schrift, Lesen). Manch­mal führt eine Hirn­schä­di­gung auch zum Ver­lust der Spra­che. In die­sem Fall erar­bei­ten wir Ersatz-Stra­te­gien (Zeich­nen, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bü­cher, Bilder).

Schluck­the­ra­pie

Beson­ders älte­re Men­schen lei­den unter Pro­ble­men beim Abschlu­cken der Nah­rung; häu­fig ver­schlu­cken sie sich. In der Schluck­the­ra­pie trai­nie­ren wir die Zun­gen- und Lip­pen­mus­ku­la­tur und arbei­ten gemein­sam mit Ihnen an der Ver­bes­se­rung der Nahrungsaufnahme.

Stimmtherapie

Zen­tra­le The­men der Stimmthe­ra­pie sind: „Was kann ich gegen Hei­ser­keit unter­neh­men?“ „Wie kann ich die Belas­tungs­fä­hig­keit und den Klang der Stim­me ver­bes­sern?“ Mit unse­ren Übun­gen gehen wir indi­vi­du­ell auf Ihre Schwie­rig­kei­ten ein. Dabei geht es z. B. um Atmung, Kör­per­hal­tung, Reso­nanz, den öko­no­mi­schen Ein­satz der Stim­me und die Arti­ku­la­ti­on. Zusätz­lich wird die Wahr­neh­mung der Sprech- und Sing­stim­me trai­niert, so dass sich Span­nungs­zu­stän­de im Kör­per und im Kehl­kopf­be­reich verändern.